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17.05.2017, 22:06

Vorführen - Beanstandung - Nummern abgeben...

Sorry, ich verfasse gleich noch einen zweiten Beitrag zu meinem Camaro.

Ich war bei der MFK und habe vorher nichts am Auto gemacht. Ich wurde dann nach der Grube nach Hause geschickt mit einem neuen Termin, den ich jetzt auch nochmal 1 1/2 Wochen weiter rauszögern konnte.

Meine Fragen... Was passiert wenn ich:

a) Die Nummern vor diesem zweiten Prüftermin abgebe? Erhalte ich diese dann nicht mehr? Ich dachte, ich könnte damit noch Zeit rauszögern. Ein Mechaniker meinte aber, ich könne das Auto nicht mehr einlösen. Nur noch die Werkstatt kann dieses mit der Garagennummer holen, reparieren und vorführen.

b) Den zweiten Termin einfach nicht wahrnehme? Muss ich dann ebenfalls wie bei a) die Nummern sofort abgeben und krieg sie nicht mehr?

c) Einfach noch mal ohne was gemacht zu haben bei der MFK aufkreuze? Ich nehme an, einen dritten Termin wird's nicht mehr geben. Die werden wohl ziemlich stinkig. Nehmen Sie mir dann den Fahrzeugausweis gleich weg?

Es geht mir jetzt nicht darum zu "bescheissen" oder am Auto eifach nichts zu machen. Aber da es umfangreiche Reparaturen sind und ich auch lieber zwei, drei Kostenvoranschläge einholen würde, brauche ich mehr Zeit. Und wenn ich das Auto nicht mehr fahren kann, wird es schwierig bzw. unmöglich, z. B. verschiedene Spengler nach einem Kostenvoranschlag zu fragen, da ich ja mit dem Auto nicht mehr vorbeigehen kann.

Vielen Dank für eure Erfahrungsberichte oder Sachkenntnisse
Thomas

Beiträge: 29

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2

18.05.2017, 13:06

Hallo sovebamse

Habe mir nun kurz deinen Beitrag durchgelesen und gebe dir sonst gerne einen Input geben:

Soweit ich weiss gehört die A-Säule zu den tragenden Teilen beim Auto, ob da Schweissen erlaubt ist, weiss ich nicht genau. Zum Beispiel beim Querrahmen unten ist dies nicht erlaubt, da die Festigkeit des Stahls beim Erhitzen verändert wird.

Gehe die nächsten Tagen zu ein paar Carossiers oder rufe diese an und lasse dich beraten, eventuell ist es ja auch möglich, die eine A-Säulen Seite komplett zu ersetzen (Siehe die alten VW Käfer mit ihren Reparaturkits). Auf jedenfall muss die Spänglerei qualifiziert sein für solche Arbeiten.

Bezüglich dem erneuten Vorführen:

Anstatt die Nummern abzugeben; lasse doch einfach den Fahrzeugschein annulieren auf dem Strassenverkehrsamt (diesen nimmst du aber wieder mit natürlich), nachdem du das Auto der Garage/Spänglerei deiner Wahl überlassen hast. Weil danach kannst du in Ruhe die Restauration planen, da ein annuliertes Fahrzeug kein weiteres Prüfaufgebot erhält, bis DU selber es wieder anmelden möchtest. Am Tag der Prüfung ist es dir erlaubt, die Strecke bis zur MFK mit dem annulierten Ausweis zu fahren (Siehe Bestimmungen auf dem Prüfaufgebot).

Grüsse aus Fribourg ;)

3

18.05.2017, 14:40

Herzlichen Dank für deine Unterstützung.

Ich geh morgen erstmal zu meinem vertrauten Mechaniker, der kennt zwei Betriebe, die sowas machen könnten. Der eine hat aber anscheinend schon einiges in der Pipeline. Werde dann entscheiden, ob ich noch andere Meinungen einhole.

Zum Vorführen: Eigentlich wollte ich halt nur das Auto möglichst lange noch fahren, damit ich nicht unter Druck stehe mit den verschiedenen Offerten oder meiner Entscheidung. Denn sobald ich nicht mehr fahren kann, muss das Auto ja bei demjenigen in der Werkstatt stehen, wo ich dann die Sachen auch machen lasse. Darum dachte ich mir, wenn ich z.B. beim nächsten Termin nicht erscheine, zahle ich zwar die Gebühr, aber kann den Wagen ev. nochmal ein paar Tage fahren. Aber das weiss ich eben nicht, was bei Nichterscheinen zum 2. Prüfungstermin geschieht oder wenn ich nochmal vorführen gehe, ohne etwas gemacht zu haben. Wird dann der Fahrzeugausweis einfach vom Stva annulliert und ich muss innert kürzester Zeit die Nummern abgeben?

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4

19.05.2017, 21:31

Hallo Sovebamse

Und, was ergaben die Gespräche bzw. die Recherchen bezüglich der Restauration vom Camaro?

Bezüglich dem erneuten Prüfaufgebot gilt es zu unterscheiden:

1. Nachprüfung: Das Auto hat gewisse Mängel, welche es zu beheben gilt, ist aber ansonsten in Ordnung. Das Auto muss zu einer Nachprüfung innerhalb der nächsten 30 Tage. Kann der Termin nicht wahrgenommen werden, wird innerhalb der nächsten 60 Tagen eine erneute Prüfung fällig, wird jedoch nicht wie eine Nachprüfung, sondern wie eine Zwei- Jahreskontrolle geahndet (Siehe Punkt 2)

2. Erneute Zwei- Jahreskontrolle: Die Prüfung beim ersten Termin vorzeitig abgebrochen aufgrund diverser grober Mängel, ohne das das Auto bis zum Schluss durchkontrolliert wurde. Das Fahrzeug muss nochmals einer komplette Prüfung unterzogen werden.


Welches bei dir nun der Fall ist, kann ich aufgrund der bisherigen Posts nicht festellen. Welcher der beiden Fälle trifft zu?


Bezüglich der Schilderabgabe: Die Nummern müssen innerhalb der nächsten 14 Tagen nach der Ausweisannulierung beim Strassenverkehrsamt deponiert werden, sofern innerhalb dieser Zeitspanne kein Fahrzeug auf dieses Kennzeichen eingelöst wird. Diese bleiben für dich jedoch 365 Tage reserviert für eine erneute Anmeldung

Mein Tipp; Kläre erst mal ab:
-Bei wem du eine allfällige Reparatur vornehmen willst.
-In welcher Zeitspanne du das Auto abgeben kannst.
-Und wie lange die Restauration dann geht.

Hast du diese Punkte alle zusammen, nimmst du vorneweg Kontakt mit dem Strassenverkehrsamt auf und informierst sie über den Stand der Dinge. Dann würde ich das Auto nochmals komplett frisch Prüfen lassen (Ist dann auch eine Sicherheit für dich, dass wirklich alles in Ordnung ist), und du musst wenn alles glatt läuft weder den Fahrzeugausweis, noch die Nummern abgeben. Die meisten Ämter sind hierbei nämlich recht kooperativ (Bei mir in Fribourg musste ich ebenfalls nochmals alle Anbauteile prüfen lassen und konnte den Termin ausserhalb der 30 Tageslimite verschieben).


Probier dies mal so ;)


Grüsse


Yannick

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sovebamse (19.05.2017)

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19.05.2017, 21:46

Also zur Klärung: Es trifft Fall 2 zu: Ich war bereits einmal vorführen und es wurde abgebrochen wegen Rost und stärkerem Ölverlust. Dabei wurde noch die hintere Bremsleitung und ein fehlendes Kunststoffteil moniert. Den Ölverlust konnte ich teilweise beheben... der Ölfilter war lose und wurde auch nicht mehr dicht, also neuen Filter montiert und Ölwechsel gemacht. Das Öl wurde nach hinten geschleudert, darum ist auch die Automatenölwanne dreckig. Was ich nicht lösen kann / möchte, ist der Kühlwasserverlust (von der Spinne). Aber das sollte man eigentlich nicht bemerken, wenn man nur Wasser auffüllt und man das Auto kurz vorher abdampft. Ansonsten lasse ich das Kühlwasser für die Prüfung halt schnell komplett ab.

Ich habe nun den 2. Termin (also nochmal komplette Kontrolle) erhalten und dann angerufen und konnte diesen nochmal um 1 1/2 Wochen rausschieben. Das ist jetzt am Di in einer Woche, reicht aber noch nicht. Heut war ich beim Mechaniker. Er meinte, das sei schon zu machen mit dem Rost und so, aber er könne erst Anfang Juni reparieren. Der Spengler ev. früher, das klärt er für mich ab. Er meinte auch, ich solle mit den Infos nochmal beim Strasenverkehrsamt vorbei und dem Hallenchef das erklären.

Mich nimmt es nur Wunder... falls sie jetzt keine Fristerstreckung mehr gewähren. Wenn ich bei der 2. Prüfung das Auto schon wieder exakt gleich zeige, also wieder gar nichts mache (ausser jetzt deutlich weniger Ölverlust). Was machen die dann? Gibt es nochmal Abbruch und einen 3. Termin (dann hätte ich ja nochmal 2 Wochen) oder nehmen sie mir den Fahrzeugausweis dann gleich weg und ich muss das Auto stehen lassen bzw. direkt in die Werkstatt fahren?

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6

21.05.2017, 20:16

Hey

Also, ich habe gestern noch mit meinem Chef gesprochen bezüglich den Anzahl Prüfungen, welche möglich sind.
Also:

Es sind insgesammt 3 Prüfungen möglich in einen Prüfzyklus. Das heisst, die Hauptprüfung (die erste natürlich), und dann zwei Nachprüfungen bei Mängeln. Besteht nun das Auto keine der beiden Nachprüfungen, beginnt alles von vorne. Auf meine Frage wie es aussehe, wenn nun zum Beispiel zweimal die Hauptprüfung abgebrochen werde, schaute er mich ebenfalls ein wenig ratlos an, da er dies anscheinend noch nie hatte in insgesammt 40 Jahren Berufserfahrung. Die Möglichkeit der sofortigen Ausweisannulation könne schon bestehen, du dürftest dann einfach noch am selbigen Tage nach hause fahren, schliesslich musst du ja noch irgendwie zurück kommen.

Du hast noch was geschrieben bezüglich dem Wasserverlust, wo ist dies genau undicht? Ich würde dass Problem vorher unbedingt beheben, nur Kühl-/Wasser nachkippen kann auf die Dauer nicht die Lösung sein. Von deinem Vorhaben mit dem leeren Kühlsystem prüfen zu gehen rate ich die dringend ab. Erstens weil die V8 Motoren noch schneller heiss werden als Vierzylinder und zweitens wegen der Wasserpumpe die ohne Kühlwasser nicht geschmiert ist und dementsprechend trocken läuft. Im schlimmsten Falle ist diese dann ebenfalls undicht und du kannst sie erneuern.

Rufe doch nochmal beim Amt an, und frage sie nach einer grösseren Frist ( sprich sie auf die 60 Tagesfrist an)

Grüsse

Yannick ;)

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sovebamse (22.05.2017)

7

22.05.2017, 22:34

Hallo Yannick

Ich finde dies ausgesprochen nett, dass hier einem Neuling so grosszügig Hilfe angeboten wird, das ist nicht selbstverständlich, vielen Dank für deine Bemühungen!

Also ich werde morgen zum Amt fahren und mit dem Werkstattchef sprechen. Ich bräuchte mindestens noch eine Fristerstreckung von weiteren 2 Wochen. Aber ich denke, ich habe die 60 Tagesfrist schon praktisch ausgereizt, da mein erstes Aufgebot anfang April war. Ich versuche es trotzdem. Bei der Gelegenheit frage ich auch nach, was passiert, wenn man 2 Mal in Folge vorführen geht, ohne am Auto was gemacht zu haben. Natürlich würde ich wenigstens schauen, dass er diesmal sauber ist unten. Er leckt jetzt auch nicht mehr, seit der Ölfilter gewechselt wurde. Ausserdem meinte mein Mechaniker, dass ich auch die Bremsleitung nochmal leicht schleifen könnte und dann sagen, der Mechaniker habe gefunden, das müsste noch durchgehen. Zumindest sagen, dass man was gemacht oder angeschaut hat.

Nun, Kühlwasserverlust habe ich schon ewig. Die Wasserpumpe ist auch seit bald zwei Jahren undicht und beim grossen Kühlwasserschlauch. Jetzt aber auch immer mehr die Spinnendichtung, dort läuft das Wasser auch runter in die Nähe der Ölwanne. Ich habe schon seit mehreren Jahren sporadisch zu hohe Temperaturen. Vor etwa 7 Jahren sagte man mir, die ZKD sei defekt (CO-Test). Naja, mein Mechaniker meinte dann mal, das sei nicht möglich, dass ich so noch 7 Jahre hätte fahren können. Ich glaube eher, dass eine Undichtigkeit und vor allem ein defekter Thermostat zum Überhitzen führt. Leider kann ich den Thermostat nicht einfach tauschen, da meine Alu-Spinne beim Thermostat bei der letzten De- und Montage einen Riss gekriegt hat. Ich hab's grade nochmal dicht gekriegt, aber wenn ich da nochmal öffne und wieder zuschrauben versuche, kann es sein, dass an der Stelle dann wirklich was bricht und nicht mehr dicht ist.

Ich dachte mir immer, so lange ich fahren kann und das nur sporadisch ist, lass ich alles beim Alten. Bin da aber auch ein echter Spezialist. Hab z. B. meinen Ölfilter seit 9 Jahren nicht gewechselt und das Öl wird nur durch Nachfüllen erneuert. Auch die Kerzen haben schon weit über 100'000 Kilometer auf dem Buckel. Bremsflüssigkeit wurde seit mindestens 14 Jahren nicht mehr gewechselt.

Gruss
Thomas

8

Gestern, 10:43

So, ich war auf dem Amt.

Ich könnte den Termin nochmal 1 Woche verschieben (das wären dann genau die 60 Tage maximal ab 1. Aufgebot). Er meinte, wenn ich einen Teil der Beanstandung machen würde, aber nicht alles, bekäme ich wohl einen neuen Termin. Wenn gar nichts gemacht wurde, besteht die Möglichkeit, dass der Fahrzeugausweis annulliert wird und ich nur noch nach Hause fahren darf. Wenn ich beim Termin einfach nicht erscheine, würde ich sofort einen eingeschriebenen Brief mit einem neuen kurzfristigen Termin erhalten. Wenn ich diesen nicht wahrnehme, würde die Polizei bei mir auftauchen und die Nummernschilder abmontieren.

Gruss
Thomas

Beiträge: 29

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9

Gestern, 22:31

Hallo Thomas,




Kein Problem, ich denke man kann so das erlernte gleich anwenden und weitergeben kann. Ebenfalls bin ich in der komfortablen Situation, dass ich in meiner Ausbildung wesentlich mehr mitbekomme (gerade wichtige Mfk Prüfpunkte) und erlerne, als andere dies tun/können. Ist aber dann halt auch ein weniger stressiger im Alltag als in anderen Betrieben.




Dass du eine längere Frist erhalten hast finde ich gut, dies gäbe dir noch mehr Zeit für die restlichen Sachen. Wegen den Bremsleitungen würde ich erst gar nichts sagen (was der Prüfer nicht sieht und weiss, macht ihn nicht heiss). Ausser er spricht dich darauf an, dann kann man eventuell noch Argumnentieren. Ist der Rost nur oberflächlich, oder wirklich tief? Weil wenn dir eine Bremsleitung rünnt, wird die Sache sehr ungemütlich beim in die Klötze tretten.




Und bei der Bremsflüssigkeit musste ich doch kurz tief Schlucken; die solltest du UNBEDINGT wechseln, da diese hydroskopisch ist (wasseranziehend), dadurch wird die Bremsflüssigkeit wässrig, welche beim längerem intensiven Bremsen zum überhitzen führt, was schlussendlich zu einem Bremsausfall führt. Und zwar genau dann, wann du diese am meisten brauchst, zb Passtalfahrten.


Ein ständig überhitzter Motor wird auf lange Zeit gesehen Schäden hinterlassen. Dies kann bei einer undichten Zylinderkopfdichtung beginnen, bis zur Verschweissung von Kolbenringen in den Zylinderwänden.
Wenn ich dich also richtig verstehe, hat also das Gehäuse am Thernostatflansch einen Riss abbekommen? Hattest du den Wechsel selber vorgenommen, oder eine Garage? Ich an deiner Stelle hätte auf eine Reparatur beharrt.


Bezüglich dem Ölwechsel, je älter das Öl, desto grösser die Ablagerungen von Zylinderspähne, Russ etc. Ich weiss, dass es diese angebliche Wunderöle für ein Autoleben gibt, jedoch kann man die Zersetzung und Reibmechanik auch nicht mit dem aushebeln.


Wenn ich all die Problemzonen des Autos Zusammenstelle, lässt sich für mich einfach die Frage aufwerfen, inwiefern sich die Investitionen noch lohnen? Hängst du sehr am Ami? Diese Frage ist nicht böse oder albern gemeint, ich sehe es nur selber an meiner 92er Civic Limousine; Jedes Jahr muss ich hier und da Reparaturen vornehmen (und dies nur bei Sommer und Schönwetter Betrieb, versteht sich). Es sind vergleichsweise kleine Dinge, jedoch jedesmal wieder nervenauftreibend....Wenn es ein Liebhaberauto ist, gibt man jedoch gerne etwas aus ;)


Mich würde es halt wunder nehmen, wie sehr du an dem Auto hängst. Denn so wie du das Auto beschreibst, gäbe es doch noch einiges zu tun und Kosten für einen Stempel der dann 2 Jahre gültig ist.


Grüsse aus Fribourg =)

10

Heute, 00:46

Hallo

Ja, das ist so eine Sache mit dem am Auto hängen. Ja, ich hänge sehr daran. Und es ist nicht so, dass ich am Auto hänge, weil ich genau diese Marke besonders toll finde oder weil das Auto optisch gut aussehen würde (tut es überhaupt nicht, der Klarlack ist fast überall abgeblättert ausser an den Türen). Ich verbinde mit dem Auto Erlebnisse in den letzten 14 Jahren, die ich das Auto jetzt schon habe.

Dass die Bremsleitung hinten rostig ist, hat er im Prüfprotokoll noch vermerkt vom ersten Mal. Steht sogar "Rost ers."
Ich weiss halt nicht, ob sie den alten Bericht daneben haben, wenn es eine erneute vollständige Prüfung gibt, aber ist sehr wahrscheinlich. Mein Mechaniker hat nur gesagt, ich könne nochmal etwas schleifen und mit klarem Rostschutz einpinseln und bemerken, dass der Mechaniker gemeint hat, das sehe nicht wirklich schlimm aus. Wie stark die Durchrostung ist, kann ich nicht genau sagen, aber bevor ich da vor 2 Jahren mal geschliffen habe, hat man den Rost mit dem Finger schon deutlich gespürt. Allerdings habe ich im Service Handbuch gesehen, dass ein Bremskraftverteiler automatisch die Leitung nach hinten oder vorne kappt, falls ein Druckabfall in einem System auftritt. Wenn also hinten die Leitung platzt oder rinnt, würde er zumachen, damit die ganze Kraft auf der Vorderbremse ist und keine weitere Bremsflüssigkeit verloren geht.

Ich kenne die Zusammenhänge von alter Bremsflüssigkeit ;-) Allerdings fahre ich nie Passstrassen. Natürlich kann ein Überhitzen auch sonst mal vorkommen, ist klar. Ich hab das auch schon mal gespürt, als ich gerade neue Bremsbeläge eingebaut habe und dann länger bergab fuhr. Aber das war nur ganz am Anfang, weil wahrscheinlich die Zange (Zylinder) etwas geklemmt hat, da ich vorher die Beläge bis ganz runter gefahren bin. Der Mechaniker machte mir immer Angst, dass beim Entlüften (bei Flüssigkeitswechsel) bei so alten Teilen immer die Möglichkeit besteht, dass eine Entlüfterschraube abreisst und man dann den Bremssattel ersetzen müsste. Und natürlich auch der Hauptbremszylinder könne durch das Entlüften Schaden nehmen, da er keinen Aufsatz für den speziellen AMI-Behälter hat und so nicht mit Druck, sondern nur mit der Pump-Methode arbeiten kann.

Das Gehäuse beim Thermostat (also dort, wo der Schlauch dran sitzt) ist in Ordnung. Aber dort, wo das Gehäuse auf die Spinne geschraubt wird, hat die Spinne einen Riss. Ja, ich hatte das Thermostat selber gewechselt. Ich weiss auch nicht, wie der Riss entstanden ist. Aber da die Spinne sowieso auch leckt, müsste ich die eh mal wechseln zusammen mit der Dichtung.

Wenigstens habe ich das Öl durch den hohen Verbraucht recht regelmässig wieder aufgefüllt. Ich weiss, dass es nicht dasselbe ist und auch den Filter hätte ich natürlich unbedingt in max. 2-3 jährlichem Abstand wechseln sollen.

Es ist so, es gibt einiges zu tun. Einige Ersatzteile habe ich aber schon länger hier. Z. B. neue Kerzen, Zündkabel, Dichtungen, Sensoren, Bremsenteile (und da bestelle ich jetzt noch mehr). Anstehen würde sicher die Spinne, auch die Klimaanlage funktioniert seit diesem Jahr nicht mehr. Der Auspuff kommt halt etwa alle 4-6 Jahre, je nachdem, ob man alles oder nur einen Teil erneuert. Die Benzin-Rückleitung und Benzindampf-Leitungen wären auch nötig (die sind wirklich sehr rostig; Benzinleitung wurde mal durch Kupfer ersetzt). Dann müsste die Wasserpumpe und Schläuche neu (hab ich da, könnte ich selber machen). Selbiges gilt für den Servo-Druckschlauch/Leitung (hab ich auch). Vor kurzem habe ich den Tank runternehmen müssen zwecks Benzinpumpen-Wechsel. In diesem Zuge habe ich neue Stossdämpfer, Federn, Längslenker, Panhard Bar und Stabi eingebaut und die Achse sowie andere rostanfällige Stellen mit Rostschutzfarbe eingepinselt. Das Lenkgestänge habe ich vor 3 Jahren ebenfalls selber ersetzt. Vorne würde ich auch gern das Fahrwerk auffrischen, Stossdämpfer wären wohl dringend nötig, obwohl bis jetzt kam er da jeweils auf der Rüttelplatte durch (wird ja aber auch nur links und rechts Differenz verglichen).

Gruss
Thomas